Tutorial: Kits verpacken aber richtig !
 
"Oftmals kommt man in die Situation seine Kits verpacken zu müssen, sei
es beim Umzug, bei den Vorbereitungen zu einer Ausstellung oder
schlichtweg - das wohl am häufigsten auftretende - Verpacken des
Auftragskits im Vorfeld der Zusendung zum Kunden. Damit euere Werke
immer sicher ankommen, haben wir aus Erfahrungswerten heraus eine
Anleitung zum sicheren Verpacken der Kits zusammengetragen.

Viel Spaß wünscht euer MKU Team.

Kits verpacken - aber richtig!

(von Userin Dianahase & Misukihima)

Zunächst müsst ihr entscheiden, ob euer Kit in verschiedene Teile
zerlegt werden kann / darf. Diese Zerlegung erhöht die
Wahrscheinlichkeit, dass alles den Transport unbeschadet übersteht,
jedoch kann es auch sein, dass ein zukünftiger Besitzer sich scheut,
selbst Teile zu verkleben. Das müsst ihr vorher abklären und auch am
besten beim Bauen mit bedenken (beispielsweise muss man nicht alle
Teile kleben, wenn sie später eh wieder auseinander genommen werden).
Wir zeigen hier Methoden bei dem das Kit zerlegt als auch am ganzen
Stück versendet wird.

Step 1)

1. Eure Materialien

- stabiler Karton
- Packband
- Verpackungsmaterial (Luftpolsterfolie, Lufttaschen, Schaumstoff...)
- Füllmaterial (Papier, Geschreddertes, Styroporflocken...)










Step 2)

Die Zerlegung des Kits

Diese Kureha hat einige Teile die relativ weit vom Körper abstehen, und
daher Gefahr laufen beim Versand abzubrechen. Das sind die Schleife am
Kopf, die beiden Armteile des Kimonoähnlichen Kleides, der Bogen und
generell die Base (diese steht fast immer orthogonal zum Kit ist und
somit werden die oft dünnen Verbindungen zum Kit stark belastet).



Hier wurde sie entsprechend zerlegt:



Step 3)

Verpacken

Es empfiehlt sich den Karton etwas zu befüllen, bevor ihr die Teile hineingebt. Nehmt dazu einfach Luftpolsterfolie.



Die Base kann als stabiles Element einfach in den Karton gelegt werden.



Die Einzelteile des Kits werden sorgsam in Luftpolsterfolie gewickelt und diese mit Klebeband verschlossen.







Nach und nach arbeitet man alle Teile ab und platziert sie im Karton.


Muss das Kit im ganzen verschickt werden, etwa weil der Empfänger es so
wünscht oder weil das Kit nicht wirklich bedenkliche Teile hat, wie bei
dieser

Hagumi hier, wird das Kit im ganzen dick in Luftpolsterfolie gewickelt.





Als nächstes wird der Karton mit dem beinhalteten Kit ggf. mit
Füllmaterial aufgefüllt (zb Zeitungspapier), sodass die Figur nicht
wackelt aber auch nicht zu fest

eingepresst wird. Man verschließe den Karton locker.



Anschließend packt ihr diesen Karton in einen weiteren größeren Karton, welcher Füllmaterial beinhaltet:









Dies hat sich als die sicherste Methode zum Versand bei diesen fragilen
Kunstwerken erwiesen. Bedenkt immer, dass die Pakete teils aus 1-2 m
Höhe in den Poststationen auf Bänder fallen, und kein Postbote sehr pfleglich damit
umgeht. Zusätzlich kann noch rotes Warntape mit "Achtung: GLAS!"
benutzt werden.

Bedenkt auch, dass Papier kein geeignetes Verpackungsmaterial ist! Es
eignet sich nur zum Füllen, da Papier so gut wie nicht polstert und
Druckerschwärze auf

das Kit abfärben kann.

Abschließend zeigen wir euch noch eine andere sehr gute Methode. Dabei
wird das Kit in ein zugeschnittenes Schaumstoffbett gelegt. Durch die
genaue Passform kann es sicher in einem Stück versendet werden. Die
Herstellung erfordert allerdings etwas Mühe.

Die Bilder stammen von "www.reshizou22.com".


















 
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